Die Familie Young aus dem britischen Winscombe könnte nach der Geburt ihres Sohnes Jack nicht glücklicher sein. Doch im Alter von zwei Wochen beginnt der Kleine, unaufhörlich zu kichern. Bei einer Untersuchung stellen Ärzte dann die furchtbare Ursache des ständigen Lachens fest.

Ungewöhnliche Lachanfälle

Der kleine Jack wird 2014 in Winscombe in Südwestengland geboren und ist neben seinem Bruder der größte Stolz seiner Eltern Gemma und Ed. Er ist ein ausgesprochen fröhliches Baby, das nach zwei Wochen anfängt, munter zu glucksen und zu kichern.

Chirurgen entfernten in einer zehnstündigen OP den Tumor des Babys. Symbolbild: Imago

Seine Eltern können ihr Glück kaum fassen, dass sie so einen heiteren Sohn haben, und möchten die ganze Welt umarmen. Doch als Jacks Lachanfälle immer stärker werden und gar nicht mehr aufhören wollen, machen sich Ed und Gemma laut der Bild Sorgen:

“Aber nach zwei Monaten wurde es belastend. Jack hielt seinen Bruder die ganze Nacht wach. Keiner von uns kriegte noch Schlaf. Wir waren alle erschöpft.”

Schließlich beginnt die Familie, verschiedene Ärzte aufzusuchen, die die Ursache für das ständige Kichern aufdecken sollen. Lange Zeit tappen diese im Dunkeln, bis ein MRT Klarheit bringt: Ein sehr seltener Hirntumor, der auf das Lachzentrum drückt, ist für die Lachanfälle verantwortlich.

So ist Jacks unaufhörliches Kichern in Wahrheit keine Freude, sondern tragischerweise eine Salve von epileptischen Anfällen.


Der Tumor wird entfernt

Infolgedessen muss der gutartige Tumor entfernt werden. Die Operation ist riskant: Schließlich sitzt das Hamartom direkt am Hypothalamus – einem Teil des Gehirns, der unter anderem für die Atmung und den Kreislauf verantwortlich ist. Im Juni 2016 wird Jack dann operiert. Für seine Eltern beginnen bange Stunden. Seine Mutter Gemma erinnert sich:

“Zu sehen, wie Jack in den Operationssaal gebracht wurde – das war der schlimmste Moment meines Lebens.”

Doch Gott sei Dank wendet sich alles zum Guten: In einer zehnstündigen, komplizierten OP können die Ärzte den gutartigen Tumor entfernen.

Wie die Seite Wunderweib berichtet, hat Jack seitdem keinen einzigen unkontrollierten Lachanfall mehr gehabt und lacht nur noch über Dinge, die er wirklich witzig findet. Seine Familie ist über diese Entwicklung mehr als erleichtert:

“Er ist so ein glücklicher kleiner Kerl. Wir sind so dankbar.”