Ein Busfahrer in Paris zog alle Register: Weil Passagiere einem Rollstuhlfahrer partout nicht Platz in dem Fahrzeug machen wollten, schmiss er kurzerhand alle raus. Am Ende ließ der Busfahrer nur den Mann im Rollstuhl mitfahren. Nun gilt er als Held des Alltags.

“Endstation! Alle raus!”

In der Regel werden Polizisten, Feuerwehrleute oder Sanitäter als die Helden des Alltags angesehen. Nicht so in Paris: Dort hat sich ein Busfahrer zum Helden der Straße gemacht. Als Passagiere in “seinem” Bus nicht Platz für einen Rollstuhlfahrer machen wollten, soll der Mann alle Mitfahrer mit den Worten “Endstation! Alle raus!” zum aussteigen aufgefordert haben.

“Endstation! Alle raus!” – mit diesen Worten scheuchte ein Busfahrer die Passagiere aus dem Fahrzeug. Symbolbild: Imago

Was denn Busfahrer offenbar sauer machte: Die Fahrgäste hatten wenig Lust für den Rollstuhlfahrer François Le Berre sich zusammenzudrängen. Dieser musste also zunächst vor dem Bus warten. „Sie können hineinkommen. Alle anderen warten auf den nächsten Bus“, soll der Fahrer zu Le Berre gesagt haben.

Das berichtete Le Berre, der an Multiple Sklerose leidet und wegen der Krankheit im Rollstuhl sitzt, auf dem Twitter-Account „Accessible Pour Tous“ („barrierefrei“). Der Tweet des Mannes wird derzeit fleißig in den sozialen Medien geteilt.

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