Das erlebt die Polizei vermutlich auch nicht alle Tage: Am Sonntag, 06. Januar 2019, riefen die  Bewohner eines Hauses in Altefähr auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) die Ordnungshüter, weil eine 9-Jährige vor ihrer Tür stand. Sie behauptete, ihr Vater habe sie einfach auf der Straße ausgesetzt. Als die Beamten eintrafen, bestätigte sich die unglaubliche Geschichte. Der Grund für die Tat des 33 Jahre alten Vaters ist nicht nachvollziehbar.

Eltern suchten ihr Kind

Wie der NDR berichtet, irrte die Neunjährige im Dunkeln völlig allein umher und bat vor Ort um Hilfe. Die Bewohner des Hauses riefen schließlich die Polizei. Die Beamten nahmen das Kind in ihre Obhut und wollten mit diesem gerade wieder losfahren, als sie auf die Eltern des Mädchens trafen, welche bereits nach ihrem Kind suchten. Das teilt die Polizei mit.

Der Vater setzte das Kind im Dunkeln auf der Insel Rügen aus. Bild: Pixabay

Der Vater hatte auch eine Erklärung parat, die wohl nicht jeden überzeugt: Weil das Kind nicht einschlafen wollte, schmiss er es einfach aus dem Auto. So wollte er seiner Tochter zeigen, wie gut sie es doch zu Hause in Stralsund habe. Das gab der Mann später laut Polizei bei der Vernehmung an.

Vater sei nur außer Sichtweite gewesen

Weiter sagt der Vater aus, sich nur so weit entfernt zu haben, bis ihn das Kind nicht mehr sähe. Dann habe er dort kurz gewartet, um seine Tochter wieder abzuholen. Doch das Mädchen war schon nicht mehr an dem Ort, an dem er es aus dem Auto geworfen hatte. Der 33-Jährige habe sofort mit der Suche begonnen – leider ohne Erfolg.

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