Ärzte kritisieren das Konzept

Doch wie funktioniert die Krankschreibung via Whatsapp genau? Möchte sich der Patient krankmelden, muss er zunächst eine Reihe an Fragen zu seinen Symptomen beantworten. Zudem verlangt der Arzt persönliche Angaben sowie das Foto der Versichertenkarte.

Leidet der Patient unter den angegeben Beschwerden, stellt der jeweilige Arzt für neun Euro ein Attest aus. Als weiteren Service liefert der Mediziner Therapieempfehlungen gleich mit. Der gelbe Schein folgt anschließend per Post. Eine kleine Einschränkung gibt es aber: Der Service lässt sich nur zweimal im Jahr nutzen, um Missbrauch vorzubeugen.



Bereits jetzt gibt es Kritik an dem Modell. So heißt es bei der HAZ, dass die Rechtsabteilung der Ärztekammer den Whatsapp-Service prüfe. Vertreter der Einrichtung halten es für problematisch, dass der Arzt den Patienten vor einer Krankschreibung nicht persönlich untersuchen kann.

1 2