Immer mehr Komsumenten verzichten auf Fleisch und greifen stattdessen zur vegetarischen Alternative. Dabei ändern viele ihr Konsumverhalten nicht nur um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, sondern vor allem um das Leid vieler Tiere zu stoppen. Eine Beispielrechnung des Sterns zeigt jedoch auf, dass Veggie-Wurst nicht unbedingt heißt, dass für dieses Produkt kein Tier sein Leben lassen musste. 

Die alternative Veggie-Variante zu herkömmlichen Fleischprodukten ist in jedem Supermarkt mittlerweile gang und gäbe. Dabei spielt für die Konsumenten beim Verzicht auf Fleisch nicht immer der gesundheitliche Aspekt eine entscheidende Rolle, sondern das Tierwohl. Vor kurzem veröffentlichte der Stern eine Beispielrechnung mit einer “normalen” Mortadella und einer vegetarischen Alternative. Beide Produkte stammen von der selben deutschen Marke.

Symbolbild: imago/teutopress

Beispielrechnung mit erstaunlichem Ergebnis

Nach Angaben des Herstellers besteht die Fleischwurst zu 74 Prozent aus Fleisch. Das Schlachtgewicht eines Schweines liegt im Durchschnitt bei 94,24 Kilogramm. Nur 80,6 Prozent des Schweines wird für den Verzehr verwertet, die übrigen 19,4 Prozent sind Verluste, wie Knochen oder Fett. In der Rechnung des Sterns wird davon ausgegangen, dass die gesamten 80,6 Prozent des Schweines für die Wurstherstellung genutzt werden. Die 80,6 Prozent entsprechen 75,97 Kilogramm. Bei einem Fleischanteil von 74 Prozent könnte man aus einem Schwein etwa 102,66 Kilogramm Mortadella herstellen.

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