Null-Promille-Grenze für Lokführer

Für Lokführer gilt eine offizielle Null-Promille-Grenze. Bei Verstößen blühen Zugführern laut Angaben der Deutschen Bahn Strafen nach einem strengen Regelwerk. In solchen Fällen wird der Triebfahrzeugführerschein sofort eingezogen und dem Eisenbahnbundesamt übergeben.

Lokführer, die den Führerschein wiedererlangen wollen, müssen anhand medizinischer und psychologischer Untersuchungen beweisen, dass kein krankheitsbedingter Alkoholmissbrauch Ursache für die Überschreitung der Promille-Grenze war und eine Wiederholungsgefahr ausgeschlossen werden kann.



Fernzüge, die Halte-Bahnhöfe auslassen, sind keine Seltenheit. Symbolbild: pixabay

Kein Einzelfall

Dass Lokführer versehentlich an Bahnhöfen vorbeifahren, ist keine Seltenheit. Vor fast genau zwei Jahren, am 4. Januar 2017, fuhr schon einmal ein ICE am planmäßigen Halt in Wittenberg vorbei. Damals bemerkte der Lokführer seinen Fehler jedoch rechtzeitig, stoppte den Zug und konnte in den Bahnhof zurückfahren. Auch am Wolfsburger Bahnhof sind Züge wiederholt unbeabsichtigt vorbeigerauscht. Das niedersächsische Uelzen sowie Göttingen waren ebenfalls schon betroffen.

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