Derzeit macht eine üble Meldung die Runde in den Medien: Ein Mann in Velden (Landkreis Landshut in Bayern) hat offenbar ein wehrloses Schaf missbraucht. Das berichtet unter anderem die Münchner “Merkur” unter Berufung auf die Polizei. Die Berichte darüber lösten bereits viele Hass-Posts im Netz aus.

Züchter überraschte den Täter

In dem Bericht heißt es, dass der Züchter von Schwarzkopfschafen am frühen Morgen seine Tiere füttern wollte.

Dabei machte er eine schockierende Entdeckung: Er erwischte einen Mann dabei, der mit einem seiner Schafe auf Knien in einer eindeutigen Position Geschlechtsverkehr nahe der Futterstelle hatte.

Als der Züchter seine Schafe füttern wollte, entdeckte er den Mann. Quelle: Imago/Helmut Meyer zur Capellen

Als der Unbekannte den Schafzüchter sah, schreckte er laut Merkur auf und ergriff die Flucht. Dabei rannte der Mann in einen Elektrozaun, der die Schafweide begrenzt.

Danach flüchtet er in unbekannte Richtung. Wie es weiter heißt, hinterließ der Mann am Tatort einen Kopfhörer sowie eine Socke.

Die Polizei hat die Gegenstände für weitere Ermittlungen sicher gestellt. Eine herbeigerufene Tierärztin stellte Verletzungen am Tier fest, die eindeutig auf Sodomie hinweisen.

Das Tier musste nach der Tat notgeschlachtet werden. Symbolbild: Imago

So soll dem Vernehmen nach durch den Geschlechtsakt der Enddarm des Schafes gerissen sein. Das Tier musste aufgrund der Verletzung notgeschlachtet werden.

Polizei sucht nach “dunkelhäutigem” Mann

Da es sich bei dem Täter laut Beschreibung der Polizei um einen dunkelhäutigen Mann handelt, kochte das Thema in vielen Hass-Postings in den sozialen Medien sehr schnell hoch.

Darum äußerte sich der Veldener Bürgermeister Ludwig Greimel laut Passauer Neue Presse zu dem Vorfall und rief dazu auf, den Ball flach zu halten: “Das Verbrechen ist abartig”, sagt er. Aber Fakt sei: “In den letzten Jahren hat es im Zusammenhang mit den Flüchtlingen bei uns keinerlei Vorfälle gegeben.”